• 1237

    Ungefähre Gründung des Ortsteils Tegel.
  • 1322

    Tegel wird 1322 erstmals urkundlich erwähnt als Kirchdorf Tygel.
  • 1361

    Wird eine (Wasser-) Mühle (molendium) in Tegel erwähnt.
  • 1410

    Scharmützel an der Tegeler Mühle zwischen den Raubrittern und Berliner Bürgern, wobei der damaligen Ratsherr nach Heiligensee floh.
  • 1769

    Alexander von Humboldt, weltberühmter Naturforscher und Mitbegründer der Geografie als empirischer Wissenschaft, wird in Berlin geboren. Die Familie residiert seit 1766 im Schloß Tegel.
  • 1835

    Ein Großbrand vernichtete die meisten Gebäude in Tegel und sorgte für einen Rückschlag in der wirtschaftlichen Entwicklung Tegels. Für den Wiederaufbau gab es neue Vorschriften, wie massive Ziegeldächer statt Strohdächern bei den neuen Wohngebäuden, um weitere Brände zu vereiteln.
  • 1835

    Ein Großbrand vernichtete die meisten Gebäude in Tegel und sorgte für einen Rückschlag in der wirtschaftlichen Entwicklung Tegels. Für den Wiederaufbau gab es neue Vorschriften, wie massive Ziegeldächer statt Strohdächern bei den neuen Wohngebäuden, um weitere Brände zu vereiteln.
  • 1898

    Als sich das Jahrhundert dem Ende zuneigt, ergänzen Kolbenverdichter, Pumpen und Kessel, Rohre und Kälteanlagen die Produktpalette. BORSIG expandiert, auch räumlich. 1898 laufen die BORSIG-Werke in Berlin-Tegel an. Großbritannien, das Mutterland der Dampflokomotive, kauft bei BORSIG Dampflokomotiven.
  • 1898

    Das königliche Strafgefängnis Tegel entsteht, der Grundstein für die heutige JVA Tegel wird somit gelegt. Zu Beginn bestand das Gefängnis aus drei Teilanstalten und wurde nach und nach ausgebaut. Heute ist die JVA Tegel die größte Anstalt des geschlossenen Vollzuges in Deutschland mit 933 Haftplätzen auf einer Fläche von ca. 131.805 m² (etwa 17 Fußballfelder).
  • 1908

    Am 1.April 1908 eröffnet Oswald Prenzel einen privaten Wochenmarkt in Tegel, welcher der Grundstein für unsere heutigen Markthallen war. Der erste Wochenmarkt war zwar noch in der Gegend um die heutigen Gorkistraße und relativ primitiv, schlicht und klein gehalten, doch er blühte immer mehr auf.
  • 1910

    Anlage der Strandpromenade und Bau der ”Sechserbrücke” durch die Gemeinde Tegel. Die 91-Meter lange Brücke überspannt die Einfahrt in Tegeler Hafen und die Mündung des Tegeler Fließes. Ziel war es den Tegeler Hafen zum Industriehafen auszubauen und einen Umschlagpunkt für Güter zu errichten. Kohle, Ziegel und vieles mehr sollten hier von Kähnen und Booten auf die Schiene umgeladen werden und Richtung Friedrichsfelde transportiert werden. Allein in den letzten Monaten der Nutzung des Hafens im Jahr 1935 wurden 10 Millionen Mauersteine transportiert um den Wohnungsba von Heiligensee bis nach Schildow voran zu treiben.
  • 1910

    Borsig ist da! Auf dem Gelände um den heutigen Borsigturm lässt sich die Firma Borsig nieder nach dem das Grundstück von der Friedrich Krupp AG veräußert wurde. Die Erfolggeschichte von Borsig setzt sich in Tegel fort die Familie und die Firma Borsig prägen Tegel wie kein anderer je zuvor. Es entsteht unter anderem: Der Borsighafen, der Borsigturm, die Produktionshallen von Borsig (heute Borsighallen), die Borsigvilla, Borsigwalde ( Siedlung für Arbeiter), Borsig-Bogen (am heutigen U-Bahnhof)...
  • 1920

    Der Bezirk Reinickendorf wurde 1920 aus den ehemaligen Bauerndörfern Reinickendorf, Wittenau, Tegel, Heiligensee, Hermsdorf und Lübars sowie drei Gutsbezirken gebildet.
  • 1948

    Auf dem Gelände des Flughafens Tegel entsteht während der Luftbrücke innerhalb von 90 Tagen die damals längste Start- und Landebahn Europas - größtenteils mit Muskelkraft. Über die Jahrzehnte entwickelte sich Tegel zum wichtigsten Flughafen der Region Berlin/Brandenburg mit Passagierzahlen von über 20 Millionen im Jahr.
  • 1950er

    Die Verlängerung der U-Bahnlinie U6 vom Betriebsbahnhof Seestraße nach Tegel (Endstation: U-Bahnhof Alt-Tegel) war in den 1950er Jahren das erste Neubauprojekt des Berliner U-Bahn-Netzes nach dem Zweiten Weltkrieg. Die feierliche Einweihung der teilweise als Hochbahn geführten Trasse fand damals im Beisein des regierenden Bürgermeisters Willy Brandt statt.
  • 1976

    Am 24. September 1976 erfolgte in Alt-Tegel die erste Eröffnung einer Fußgängerzone in Berlin, zwei Jahre später beendete die Fußgängerzone Gorkistraße das bis dahin dort herrschende lästige Verkehrsgewühl. Das 12.500 Quadratmeter große Tegel-Center wurde 1970-73 von den Architekten Wolfgang Pingel und Johannes Doerr im Auftrag einer privaten Grundstücksgesellschaft für eine Bausumme von 82,5 Millionen DM errichtet und Oktober 1972 eröffnet.
  • 1984

    Anlässlich der internationalen Bauaustellung 1984-1987 wurde der ehemalige Tegeler Industriehafen neu gestaltet. Hier entstanden (post)moderne Wohnquartiere und eine Bibliothek.
  • 1999

    Hallen am Borsigturm - in die entkernten ehemaligen Lokomotivbauhallen wird ein Einkaufs- und Freizeitzentrum mit Multiplexkino, Fitnessstudio und Bowling-Bahn integriert.
  • 2009

    Umgestaltung der Greenwichpromenade und Bau des Flusskreuzfahrtterminals 2009/2010. Infolge dessen enstand zum Jahr 2015 eine neue Anlegemöglichkeit für Sportboote an der Promenade mit modernen Schwimmstegen.